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Gesundheit 03.02.2008 14:46

Ursachen und Auslöser einer Migräne

(Artikel mit 3 Seiten)
Die Ursachen und Auslöser eine Migräne sind zumindest bei mir nicht an einer Sache fest zu machen. Stress, Übermüdung, Probleme und natürlich ein geschwächter Körper sind ein paar Faktoren die eine Migräneattacke auslösen können. Dennoch kann man nicht vollständig erklären womit sie ausgelöst wird. Denn eher ein Zusammenspiel von unterschiedlichen Faktoren und Gewisse Vorrausetzungen sind dafür verantwortlich. Außerdem ist Migräne eine vererbbare Krankheit und wird oft an die 2. Generation weitervererbt. Auch ist bekannt, dass eher Frauen unter dieser Krankheit leiden.

Wie beginnt ein Migräneanfall?

Migräne bei Männern ist doch eher ungewöhnlich oder tritt nicht so häufig auf wie bei Frauen. Da aber Migräne zu den vererbbaren Krankheiten gehört, kann es auch die Männer treffen. Fragt man Menschen die von Migräne betroffen sind, hört man immer wieder die gleichen Aussagen, wo sich die Migräneattacke ankündigt.

Zunächst sieht der oder die betroffen ein Punkt vor dem Auge, als wenn man in ein Licht geschaut hätte. Diese Punkt wird allmählich immer größer und beginnt zu wachsen. Bis er ungefähr 20 bis 30 Prozent vom Sehbereich einnimmt und ist auf beiden Augen zu sehen. Das verschwommene das man sieht könnte man mit einem schwarz weis Fernsehbild vergleichen, wo kein Sender zu sehen ist. Es ist ein flimmern und flackern das sich vor den Augen abspielt. Dieser nervige Vorgang verschwindet allmählich aus dem Sehbereich und wandert nach außen weg.
Aber nun beginnt die eigentliche Migräne, die Kopfschmerzen.
Diese Migränekopfschmerzen sind an den äußeren Bereichen (link oder rechts) von der Stirnhälfte zu spüren. Man könnte es fast auf einen bestimmten Punkt festmachen. Manche haben es auf beiden Stirnhälften , andere wiederum nur auf einer Seite. Bei stärken Attackenvarianten bekommt man auch noch Übelkeit und erbrechen. Das natürlich den ganzen Vorgang noch unangenehmer macht.
Daher empfiehlt es sich immer dafür zu sorgen, dass man frühzeitig Migräne Schmerztabletten einnehmen kann.
Man sollte also immer irgendwo, in der Handtasche, im Büroschreibtisch etc. ein paar Tabletten für den Notfall bereithalten die Migräneattacke einigermaßen abzufangen. Sprechen sie hierüber mit Ihrem Arzt.

Wie lange dauert ein Migräneanfall?
Der optische Vorgang wo man ein schlechtes Bild vor dem Auge hat dauert im schnitt 30 bis 60 Minuten. Danach folgt eine Lichtempfindlichkeit die auch noch ungefähr 5 Stunden oder länger anhalten kann. Der Blickkontakt mit einem Monitor oder Tageslicht sind dann eher lästig.
Die Kopfschmerzen sind in den ersten 3 bis 4 Stunden am schlimmsten und flachen nur langsam ab. Nach 6 Stunden ist es etwas besser aber auch nach 12 Stunden spürt man den Kopfschmerz immer noch. Auch nachdem man geschlafen hat ist der Druck im Kopf nach 24 Stunden immer noch zu spüren und erst nach 2 Tagen ist man wieder voll einsatzfähig.
Allerdings gibt es viele Unterschiede in der Zeit bis es wieder besser wird und auch der Zeitpunkt wann man den Migräneanfall bekommt, bestimmt wie lange man damit zu tun hat. Wichtig ist, dass man schnell versucht Ruhe zu finden und die ersten 3 bis 6 Stunden am besten schlafend in einem dunklen Raum verbringt.
Der Tag an dem die Migräne beginnt ist sozusagen gelaufen. Der Tag ist vorbei und man benötigt schon mindestens 24 Stunden um wieder fitt zu sein.

Trockene Kehle vor Migräneanfall?
Ich habe nun eine Beobachtung gemacht sie im Zusammenhang mit den Migräneanfällen steht. Vor circa 3 Jahren war ich über Nacht bei Freunden und habe dort übernachtet. In der Nacht bekam ich einen Anfall. Aber davor hatte ich schon ständig leichtes husten. Ich bin zwar Raucher, rauche aber am Tag circa 3 bis 5 Zigaretten und mache aber auch regelmäßig Sport. Dieses ungewöhnliche Raucherhusten hielt mich vom schlafen ab. Und als ich dann bemerkte, dass eine Migräneattacke um Anmarsch ist, und nachdem meine Optik wieder funktionierte habe ich angefangen einen Spaziergang zu machen. Weil ich sowieso ständig husten musste.
Ich habe keine Schmerztabletten an dem Tag genommen. Aber das herumlaufen und ständige husten hat irgendwie bewirkt, dass mein Kopf sich erholte. Und erstaunlicherweise, waren die eigentlichen Migränekopfschmerzen nicht stark und kaum zu spüren.
Jetzt habe ich erst kürzlich wieder eine ähnliche Beobachtung gemacht und hatte Abends wieder ungewöhnliches starkes Husten. Als ich dann mitten in der Nacht wach wurde, spürte ich dass ich wieder einen Migräneattacke habe.
Der Husten stellte sich zwar am nächsten Tag als Erkältung heraus, aber es stand irgendwie im Zusammenhang mit der Migräne.

Ich kann es noch nicht genau beurteilen, aber dadurch, dass mein Körper wegen der Erkältung geschwächt war, konnte die Migräne auch zuschlagen.

Haben sie vielleicht auch schon mal eine ähnliche Beobachtung gemacht?
Wie ist es bei Ihnen, wenn sie Migräne bekommen?
Konnten sie ein paar Ursachen und Auslöser herausfinden?


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