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Beruf und Karriere 22.02.2017 15:11

Zeitarbeit – Chancen für Unternehmer und Jobsuchende

(Artikel mit 1 Seite)
In der Gesellschaft herrschen völlig zu unrecht Vorurteile gegenüber Zeitarbeitsverträgen und Zeitarbeitern. Für viele Langzeitarbeitslose kann ein Zeitarbeitsvertrag das Sprungbrett in eine Festanstellung bedeuten!

Wissenswerte Fakten rund um den Zeitarbeitsvertrag

In der breiten Bevölkerung gibt es noch immer zahlreiche Vorurteile über sie, egal ob es um Zeitarbeit in Heilbronn, Öhringen und Bietigheim-Bissingen geht oder in Berlin. Fakt ist allerdings, dass diese Vorurteile komplett überflüssig sind. Denn die Bewerbung bei einem Zeitarbeitsunternehmen stellt vor allem für viele Langzeitarbeitslose eine Chance dar, einen neuen und dauerhaften Job zu finden. Häufig dient ein Zeitarbeitsvertrag als „Sprungbrett“ für eine Festanstellung bei einem der Kunden der Zeitarbeitsfirmen. Da die meisten Zeitarbeitsfirmen parallel als Arbeitsvermittler tätig sind, müssen Jobsuchende bei einem solchen Übergang auch keine Hindernisse befürchten.

Wissenswerte Fakten rund um den Zeitarbeitsvertrag

Bei einem Zeitarbeitsvertrag handelt es sich genau wie beim direkten Arbeitsvertrag mit anderen Unternehmen um einen Dienstvertrag im Sinne des Paragrafen 611 BGB. Die Rechte und Pflichten sind mit einer Ausnahme identisch. Sie ergibt sich beim Arbeitsort. Hier wird beim Zeitarbeitsvertrag üblicherweise ein Radius vereinbart, in welchem die Einsätze erfolgen können. Zeitarbeitsfirmen müssen sich (genau wie jedes andere Unternehmen) an die gesetzlichen Regelungen zum branchenüblichen Mindestlohn halten. Auch der gesetzliche Mindesturlaub wird in den Zeitarbeitsverträgen garantiert. Die Bezahlung erfolgt durchgängig anhand der im Arbeitsvertrag geregelten Arbeitszeit. Üblich ist die Führung von Arbeitszeitkonten, um beispielsweise Zeiten mit fehlenden Einsätzen ausgleichen zu können.

Wo werden Zeitarbeiter eingesetzt?

Zeitarbeit ist inzwischen in sämtlichen Branchen üblich. Sie ist ein gutes Mittel, um saisonale Bedarfsschwankungen auszugleichen. Viele Großunternehmen nutzen die Zeitarbeitsangebote auch dazu, um auftragsbedingte Schwankungen des Bedarfs an Fachkräften aufzufangen. Häufig kommt es zu längerfristigen Einsätzen in einem Unternehmen. Das ist dann der Fall, wenn beispielsweise Vertretungen bei einem Schwangerschaftsurlaub oder Freistellungen im Rahmen der Elternzeit übernommen werden müssen. Unternehmen engagieren Zeitarbeiter auch dann, wenn Fachkräfte kurz- und längerfristig durch Krankheiten, Unfallfolgen oder Kuren ausfallen. Dann erspart ihnen die Zeitarbeit den bürokratischen Aufwand einer Kurzzeitbeschäftigung. Hier wirkt sich positiv aus, dass Kurzzeitbeschäftigungen unter drei Monaten nicht von den Arbeitsämtern vermittelt werden.

Welche weiteren Leistungen dürfen Zeitarbeiter erwarten?

Viele Jobsuchende sind der Meinung, dass es bei Zeitarbeitsfirmen keine Zusatzleistungen gäbe. Auch das ist falsch. Bei der Zeitarbeit werden die ganz normalen Überstunden-, Wochenend- und Feiertagszuschläge gezahlt. Auch Abzweigungen vom Lohn beispielsweise für die Bedienung von Bausparverträgen oder privaten Rentenversicherungen sind durchaus möglich. Solche Wünsche sollten Bewerber im Vorstellungsgespräch konkret ansprechen, damit dafür individuelle Lösungen gefunden werden.

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