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Gesellschaft und Service 20.10.2017 10:08

Strafrecht – Ein Rechtsanwalt ist wichtig für eine optimale Verteidigung

(Artikel mit 2 Seiten)
Ein strafrechtlicher Vorwurf stellt für den Betroffenen häufig eine schwere Belastung dar, hier ist eine frühzeitige Einschaltung eines Strafverteidigers ratsam. Dadurch ist eine optimale Verteidigung möglich, ohne Rechtsnachteile befürchten zu müssen.

Frühes Handeln für eine individuelle Strafverteidigung

Das Strafrecht befasst sich hauptsächlich mit Straftaten gegen Vermögens-, Persönlichkeits- und Gemeinschaftswerte. Hierunter fallen sowohl geringe Verstöße wie Beleidigungen als auch schwerwiegende Verbrechen wie Raub. Ein strafrechtlicher Vorwurf stellt für den Betroffenen häufig eine schwere Belastung dar, erst recht, wenn damit eine Verhaftung oder Durchsuchung einhergeht. Hier ist eine frühzeitige Einschaltung eines Strafverteidigers ratsam. Dadurch ist eine optimale Verteidigung möglich, ohne Rechtsnachteile befürchten zu müssen. Vor allem bei besonders sensiblen Anliegen, wie der Suche nach Unterstützung in einem Vergewaltigungsfall, ist die Konsultierung eines Rechtsanwalts für Strafrecht unabdingbar.

Unter anderem erfordern folgende Vergehen eine Strafverteidigung:

Begehungs- & Unterlassungsdelikte
Eine Straftat kann sowohl durch ein aktives Handeln als auch durch ein Unterlassen begangen werden. Unterlassungsdelikte werden dabei noch einmal in echte – eine gebotene Handlung wird nicht vorgenommen – und unechte Unterlassungsdelikte – eine gebotene Handlung wird nicht vorgenommen und die Nichtvornahme hat den Erfolg herbeigeführt – unterteilt.

Allgemein- & Sonderdelikte
Typische Allgemeindelikte sind Totschlag, Körperverletzung oder Sachbeschädigung. Beispiele für Sonderdelikte sind z.B. Amtsdelikte, die nur durch einen Amtsträger begangen werden können. Genauso wie Insolvenzdelikte, du nur vom Schuldner im Insolvenzverfahren durchgeführt werden können. Auch hier gibt es die Unterscheidung zwischen echten und unechten Sonderdelikten: Echte werden von Tätern begangen, die eine bestimmte Qualifikation aufweisen (z.B. Ärzte). Unechte können von jedem begangen werden, jedoch kann die Eigenschaft des Täters, z.B. als Arzt, das Strafmaß beeinflussen.

Erfolgs- & Tätigkeitsdelikte
Der Tatbestand eines Erfolgsdeliktes verlangt den Erfolg eines genannten Ereignisses. Erfolgsdelikte sind beispielsweise Tötungs- und Körperverletzungsdelikte. Der Erfolg besteht hierbei in der Tötung bzw. Verletzung. Tätigkeitsdelikte setzen keinen Erfolg voraus, hier reicht allein die Vornahme der Handlung aus, unabhängig davon, welche Wirkung diese Handlung erzielt hat.

Verletzungs- & Gefährdungsdelikte
Verletzungsdelikte setzen eine tatsächliche Verletzung des Handlungsobjekt voraus, wie z.B. den Tod eines Menschen oder die Beschädigung einer Sache. Demgegenüber stehen die Gefährdungsdelikte, die sich nochmals inkonkrete und abstrakte Gefährdungsdelikte unterteilen. Bei konkreten Delikten muss für das geschützte Objekt eine konkrete Gefahr eingetreten sein. Bei abstrakten Delikten genügt eine generell gefährliche Verhaltenweise wie z.B. Trunkenheit im Verkehr.

Eigenhändige Delikte
Eigenhändige Delikte können nur von der handelnden Person selbst ausgeführt werden, eine Mittäterschaft ist dabei nicht möglich. Meineid oder Rechtsbeugung wären klassische Beispiele für eigenhändige Delikte.

Zustands- & Dauerdelikte
Das Zustandsdelikt ist eine Straftat, deren Tatbestand nur das Herbeiführen eines rechtswidrigen Zustandes umfasst. Beispiele hierfür wären Diebstahl, Raub und Sachbeschädigung. Im Gegensatz dazu steht das Dauerdelikt, bei dem der Täter einen andauernden rechtswidrigen Zustand herbeiführt, wie es beim Fahren ohne Fahrerlaubnis der Fall ist.


Frühes Handeln für eine individuelle Strafverteidigung

Frühes Handeln ist unerlässlich, um alle Chancen optimal auszunutzen. Betroffene sollten keine Aussagen gegenüber der Polizei oder Staatsanwaltschaft tätigen. Je eher sie sich einem Verteidiger anvertrauen, desto wahrscheinlicher ist es, gravierende Geld- und Freiheitsstrafen verhindern oder zumindest mildern zu können. Denn nur der zuständige Strafverteidiger hat Einsicht in die Ermittlungsakte, prüft alle Anklagepunkte, führt die Korrespondenz mit Behörden und übernimmt die Verteidigung vor Gericht. Das oberste Ziel einer Strafverteidigung ist dabei stets die Vermeidung einer Gerichtsverhandlung.

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