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Auto 22.10.2017 10:12

Altersgerechtes Wohnen leichtgemacht – So machen Sie Ihre Wohnung fit fürs Alter

(Artikel mit 1 Seite)
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie mit wenig Geld und Aufwand Ihre Wohnung für den Alltag im Alter optimieren können.

So machen Sie Ihre Wohnung fit fürs A´lter

Altersgerechtes Wohnen leichtgemacht – So machen Sie Ihre Wohnung fit fürs Alter
In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie mit wenig Geld und Aufwand Ihre Wohnung für den Alltag im Alter optimieren können.
Lichtverhältnisse
Nutzen Sie das Tagesicht optimal aus. Viele Angehörige und Pflegedienste in München vergessen diesen wichtigen Punkt bei der Umgestaltung der Wohnung hin zum altersgerechten Wohnen. Dafür ist es oft ausreichend die Möbel optimaler im Raum zu platzieren. Sorgen Sie dafür, dass Sie zum Beispiel den Lese- und Arbeitsplatz sowie den Küchenarbeitstisch nahe am Fenster positionieren. Sollten doch einmal die Lichtverhältnisse nicht ausreichend sein, empfiehlt es sich, so genannte Tageslichtlampen zu kaufen. Die Beste Lösung hierbei ist eine biodynamische Lampe. Diese ahmt den Tagesablauf des Lichts nach. Somit ist die Lichtintensität in den Mittagsstunden höher als in den Abendstunden. Wichtig ist bei der Lampenauswahl nicht die Wattanzahl, sondern die Luxanzahl. Diese gibt an, wie viel Licht auf einer genormten Fläche ankommt. Je höher der Wert ist, desto heller erleuchtet die Lampe den Raum. Für einen Arbeitsbereich benötigen Sie eine Luxanzahl zwischen 500 und 1000. Für einen allgemeinen Wohnraum ist ein Lux Wert zwischen 50 und 200 optimal.

Farben
Um ein angenehmes Raumklima zu kreieren ist es von großer Bedeutung, in welchen Farben der Raum erstrahlt. Farben, die ein angenehmes Raumklima schaffen sind zum Beispiel, Rot, Grün, Gelb.
Damit Sie sich bei Sehbeeinträchtigungen in Ihrer Wohnung besser zurechtfinden, ist es wichtig, viele Kontrastverstärkungen durch Farben zu erzeugen. So ist es möglich, wichtige Einrichtungsgegenstände wie Badewanne, Toilettensitz, Türklinken und Schalter sowie Bedienknöpfe hervorzuheben. Sie müssen hierfür allerdings nicht die ganzen Gegenstände mit Farbe bemalen. Oft reicht es aus, ein farbiges Klebeband an den Einrichtungsgegenständen zu befestigen. Die Farberkennung hilft Patienten, mit einer diagnostizierten Demenz, enorm bei der Orientierung in den eigenen vier Wänden. Wichtig ist zu beachten, dass bei Parkinsonpatienten die farblichen Markierungen eher zu Hemmungen im Bewegungsablauf führen können.
Sollten Sie hierzu Fragen haben, können Sie sich gerne an einen der Pflegedienste in München wenden oder direkt an uns.

Boden
Ein sehr wichtiger Aspekt bei der Umgestaltung der Wohnung sollte die Sturzgefahr einnehmen. Potentielle Gefahrenherde sind unter anderem Teppichläufer und Teppichbrücken. Hier sollten Sie die Teppiche mit Antirutschbelag befestigen und nicht, wie oft üblich, mit Klebeband. Auch sollten Sie in Badewanne und Dusche einen Antirutschbelag montieren, da gerade in diesem Bereich Stürze zu schwerwiegenden Verletzungen und Krankenhausaufenthalten führen können. An kleinen Stufen ist es ratsam, mobile Rampen zu befestigen. Diese können Sie bei Ihrem Sanitätshaus erwerben oder Sie bauen sich eine stabile Rampe selbst.
Sollten Sie hierzu Fragen haben, können Sie sich gerne an einen der Pflegedienste in München wenden oder direkt an uns.

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