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Auto 25.10.2017 17:35

Alternative Antriebe: Elektro, Hybrid und Brennstoffzelle

(Artikel mit 1 Seite)
Dass unsere weltweiten Erdölreserven begrenzt sind und somit ein Umdenken auch im Sinne des Klimaschutzes unabdingbar ist, scheint mittlerweile kein Nischenthema mehr zu sein. Alternative Antriebe und Treibstoffe sowie qualifizierte KFZ-Betriebe, die sich mit diesen beschäftigen, gibt es bereits viele, doch nicht alle neuen Methoden sind wirklich umweltfreundlich.

Vor- und Nachteile von alternativen Antrieben

Dass unsere weltweiten Erdölreserven begrenzt sind und somit ein Umdenken auch im Sinne des Klimaschutzes unabdingbar ist, scheint mittlerweile kein Nischenthema mehr zu sein. Alternative Antriebe und Treibstoffe sowie qualifizierte KFZ-Betriebe, die sich mit diesen beschäftigen, gibt es bereits viele, doch nicht alle neuen Methoden sind wirklich umweltfreundlich. Daher gilt es, gewisse Unterschiede hier klar zu betrachten. Elektromotoren, Hybridmodelle sowie Antriebe mit Brennstoffzelle erfreuen sich aktuell hoher Beliebtheit und werden daher oft miteinander verglichen. Gewisse Unterschiede gibt es dennoch zu beachten.

Elektromotoren – eine weit verbreitete Alternative

Die älteste und technisch weitgehend erforschte Alternative zum Benzinmotor stellt der Elektromotor dar. Sein Treibstoff ist schlichtweg elektrischer Strom, der grundsätzlich überall verfügbar ist. Mittlerweile werden Elektroautos von allen großen Fahrzeugherstellern angeboten. Bundesweit sind heute in etwa 25.000 Elektrofahrzeuge unterwegs, diese machen aber immer noch weniger als ein Prozent am gesamten Fahrzeugmarkt aus. Ein klarer Vorteil von Elektromotoren ist, dass sie äußerst leise sind. Noch wichtiger ist jedoch, dass sie keinen Ausstoß von Abgasen während der Fahrt verursachen. In Sachen Energiespeicherung und Reichweite schneiden sie jedoch nicht allzu gut ab. Eine Batterieladung reicht derzeit nur circa 100 km weit. Außerdem sind die Batterien in den Fahrzeugen sehr teuer, schwer und platzraubend und daher für viele Menschen gar nicht erschwinglich genug. Darüber hinaus sollte man sich dessen bewusst sein, dass mit dem aktuellen durchschnittlichen europäischen Strom-Mix so genannte E-Mobile keine wesentlich besseren CO2-Werte als moderne Verbrennungsmotoren erreichen. Nur echter Ökostrom kann vor diesem Hintergrund als wirklich sinnvolle Alternative betrachtet werden.

Hybridfahrzeuge – Aus zwei mach eins

Hybridfahrzeuge nutzen einen Verbrennungs- und einen Elektromotor für den Antrieb. Der Strom für den Elektromotor kommt bei aktuellen Modellen jedoch nicht aus der Steckdose, sondern wird an Bord erzeugt. Das funktioniert entweder über einen motorbetriebenen Dynamo oder die Nutzung der Brems- oder Schwungenergie. So fährt ein Hybridfahrzeug beim Anfahren und bei niedrigen Geschwindigkeiten elektrisch. Zur Beschleunigung für das Fahren mit höherer Geschwindigkeit wird mehr Leistung benötigt. Daher schaltet sich folglich automatisch der Verbrennungsmotor hinzu. Bei hoher Leistungsanforderung unterstützt der Elektromotor wiederum den Benzinmotor. Bergab und beim Bremsen funktioniert der Elektromotor als Dynamo und gewinnt so Energie zurück. Rein elektrisch, also ohne Zuschalten des Verbrennungsmotors, können Hybride maximal zwei Kilometer weit fahren. Bisher haben Hybrid-Pkw überwiegend einen Benzinmotor, einige Hersteller bieten aber auch Diesel-Hybride an. Diese sind allerdings teurer und schwerer. Da Hybridautos sehr sparsam sind und Bestwerte bei CO2-Emissionen erreichen, stechen sie im Vorteilsvergleich gegenüber Elektromotoren klar hervor. Dies gilt aber im Wesentlichen nur für den Einsatz in der Stadt sowie im Ballungsraum. Außerdem gilt zu beachten, dass ein Hybridantrieb kein Garant ist für niedrige CO2-Emissionswerte. Denn einige Hersteller tendieren dazu, vornehmlich schwere Spritverbraucher mit der Hybridtechnik auszustatten. Der Einspareffekt ist hier daher sehr kritisch zu betrachten. Auf der Autobahn haben Hybriden nahezu keinen Verbrauchsvorteil.

Brennstoffzellen – Hoffnung oder doch nur Utopie?

Durch eine chemische Reaktion mit Sauerstoff wandeln Brennstoffzellen Wasserstoff zu Wasser um. Hierbei wird elektrische Energie frei, die einen Elektromotor antreiben kann. Seit vielen Jahren wird die Brennstoffzelle von Autobauern als Zukunftstechnologie angepriesen, da sie beim Autofahren keine Emissionen verursacht. Während deutsche Hersteller nach wie vor funktionierende Prototypen in Pkw-, Transporter- und Busflotten testen, haben Toyota und Hyundai in 2015 jeweils ein Brennstoffzellenauto auf den Markt gebracht. Doch insbesondere die Technik, um Wasserstoff herzustellen, ist sehr aufwendig und teuer. Die Bundesregierung plant, zusammen mit der Wirtschaft bis 2025 400 Wasserstofftankstellen zu installieren. Dennoch ist es fraglich, ob die Technik, angesichts der aufwändigen Herstellung von Wasserstoff und der hohen Kosten für Infrastruktur und Brennstoffzelle, marktfähig wird.

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