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Shopping und Einkaufen 26.10.2017 08:36

Unkonventionelle Ideen für bessere Mitarbeiter-Erlebnisse

(Artikel mit 1 Seite)
Es gehört mehr dazu, die Mitarbeiter bei Laune zu halten als Teilzeitmöglichkeiten oder Casual Fridays. Im Folgenden Artikel finden Sie eher unkonventionelle Lösungen dafür.

Elias Richter

Es gibt viele Dinge im Umgang mit den Mitarbeitern, die noch wichtiger sind, als Teilzeitarbeit oder Casual Fridays. Einige Unternehmen möchten eine Arbeitsumgebung kreieren, die ‚lustig‘ und ‚cool‘ ist, vergessen aber dabei die wichtigen Elemente, die den Mitarbeiter wirklich Spaß bei der Arbeit haben lassen. Wenn Sie wirklich mehr Erfolg möchten, dann sollten Sie vielleicht die Maßnahmen, die Sie für die Zufriedenheit der Mitarbeiter ergriffen oder geplant haben noch einmal überdenken. Schließlich wünschen Sie sich ja Mitarbeiter, die engagiert, fokussiert und loyal sind. Um das zu erreichen, kann es schon reichen, wenn Sie ein Whiteboard kaufen, denn das hilft die Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern zu verstärken oder Sie nutzen es, um realistische Erwartungen beider Seiten zu veranschaulichen. Im folgenden Artikel finden sie drei Dinge, die aktuelle und zukünftige Mitarbeiter sich in Unternehmenskulturen wünschen.

Explizite Erwartungen

Laut einer Studie von Gallup, wissen fast 50% der Mitarbeiter nicht, was von ihnen erwartet wird (Harter J., Gallup, OBSOLETE ANNUAL REVIEWS: GALLUP'S ADVICE, 2015) Die meisten arbeiten nur ab, was auf den Whiteboard Büro ansteht und hoffen, dass sie ihren Job richtig machen, ohne, dass Sie eine Bestätigung dessen bekommen. Ehe ein neuer Mitarbeiter bei Ihnen anfängt, sollten Sie gewährleisten, dass er seinen Verantwortungsbereich kennt und weiß, was von ihm in den ersten Wochen, im ersten Monat usw. erwartet wird.

Realistische Erwartungen

Da der Wettbewerbs- und Leistungsdruck sehr hoch ist, bemerken manche Arbeitgeber nicht, dass sie ihre Mitarbeiter überfordern und dass diese vermehrt deswegen fehlen. Sie hätten ja auch niemanden eingestellt, wenn Sie es allein geschafft hätten, richtig? Das bedeutet, auch wenn der Mitarbeiter vielleicht nicht das Pensum schafft, bedeutet das ja nicht, dass er/sie nicht richtig ist für diesen Job. Es kann schlicht sein, dass er/sie zuviel Arbeit auf dem Tisch hat. Sie sollten den Mitarbeitern also nicht nur erläutern, was sie zu tun haben und welche Verantwortung sie inne haben, sondern auch von Zeit zu Zeit abfragen, ob sie in der Lage sind, ihr Pensum zu halten.

Zusammenarbeit statt Wettkampf

Wenn man 20% seines Erwachsenendasein arbeiten muss, ist es doch nur richtig, anzunehmen, dass man diese Zeit auch mit Menschen verbringen möchte, die man gern in seiner Nähe hat, nicht wahr? Ein Arbeitgeber, der davon ausgeht, dass Freundschaften am Arbeitsplatz nur zu Ablenkung führt, kann also nicht falscher liegen. Freundschaft und Zusammenarbeit zwischen Kollegen, macht sie nicht nur produktiver, sondern wirkt sich auch auf Ihr Durchhaltevermögen aus (Dishman L, Fast Company, WHY HAVING FRIENDS AT WORK IS SO IMPORTANT, 2015). Zusammenarbeit kann schon durch ein Flipchart oder ein Whiteboard entstehen, hier können sich alle über die angeschlagenen Themen austauschen und gemeinsam an einer Lösung für ein bestimmtes Problem arbeiten oder Gruppenaktivitäten planen, bei denen man sich auch außerhalb der Arbeit etwas besser kennenlernen kann.
Wenn die Mitarbeiter wissen, was Sie erwartet, sie realistische Vorgaben erhalten und Ihnen eine gute Zusammenarbeit ermöglicht wird, kann man deren Arbeitsqualität deutlich verbessern.

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