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Auto 26.10.2017 11:24

Die wichtigsten Regeln für den Einsatz von Auffahrrampen!

(Artikel mit 1 Seite)
Auffahrrampen sind in unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Sie werden stets und ständig für die verschiedensten Verlade- und Transportoptionen benötigt. Rampen werden gebraucht um kranke Menschen von A nach B zu transportieren, für den Landschaftsbau, um Technik von großen Veranstaltungen zu bewegen und an den nächsten Veranstaltungsort zu bringen, um Motorräder, Kleinfahrzeugen, Rollstühle oder Rollatoren zu verladen. Aber egal, was oder wer verladen werden muss, die Sicherheit steht immer an erster Stelle. Diese Sicherheit wiederum unterliegt bestimmten Regeln und Vorschriften.

Auffahrrampen und die wichtigsten Regeln für den Einsatz!

Die Richtlinien sind so unterschiedlich, so wie diese eingesetzt werden muss. Die Berufsgenossenschaft regelt dies eindeutig durch den BGR 233.
So wurde festgelegt, dass an jeder Auffahrrampe oder Ladebrücken eine Betriebsanleitung incl. Bedienungsanweisung sowie die Traglast angebracht werden muss. Diese Anweisungen müssen immer gut lesbar und leicht umzusetzen sein. Sonst haben alle Vorschriften und Bestimmungen keine Bedeutung.
Es versteht sich von selbst, dass defekte oder wacklige Auffahrrampen nicht benutzt werden. Sie alle müssen auch vom TÜV geprüft und abgenommen sein. Alle Rampen, bewegliche oder auch die mit einem Gebäude feste verankert sind, müssen einmal im Jahr auf Sicherheit überprüft werden.

So unterliegt die Steigerung einer gewissen Norm. Ladebrücken und Laderampen dürfen 12,5 Steigung nicht überschreiten.
Ladestege und Ladeschienen dagegen dürfen eine größere Steigerung haben, sollen aber 30 % nicht überschreiten.
Sicherlich, dann wird es einfach zu steil und es ist keine Sicherheit mehr gegeben.

Auffahrrampen für behinderte Menschen

Gerade diese Rampen unterliegen strengsten Vorschriften. Die Neigung aller Rampen darf 6 % nicht überschreiten. Die Mobilität eines behinderten Menschen ist schon eingeschränkt, unvorstellbar, wenn dieser dann noch beim Transport "verunglücken" würde. Aber auch für die Sicherheit der begleitenden Person muss gesorgt sein. Wenn die Neigung einer Auffahrrampe zu steil wäre, würde der Rollstuhl zu schnell werden. Es muss hier an alles gedacht werden. Da die Steigerung eher flach gehalten wird, ergibt sich daraus, dass diese Auffahrrampen eine gewisse Länge haben. Meist sind es an die 6 m. Die DIN 18040 legt bei behinderten Transport noch folgendes fest:
  • die Mindestbreite einer Rampe muss 1.20 sein
  • die Radabweiser sind dafür da, dass der Rollstuhl nicht abkippen kann
  • dieser Rand muss aber mindestens 10 cm hoch sein
  • auch die angebrachten Handläufe sollen/müssen eine Höhe von 90 cm haben
  • Zudem muss eine Barrierefreiheit oben und unten einer Rampe von 1,50 x 1,50 m vorhanden sein und es darf sich keine Nässe ansammeln. Die Gefahr es wegrutschen wäre zu groß.
Besonderes Augenmerk muss auf die Rutschfestigkeit einer jeden Auffahrrampe gelegt werden. Menschen und auch Güter dürfen auf keinen Fall ins Rutsch kommen. Es würde eine "Lawine" entstehen, die nicht aufgehalten werden kann. Sie müssen durch rutschhemmendes Material gearbeitet werden. Das kann durch Profilierung oder einer speziellen Beschichtung gesichert sein. So können Regen, Schnee und Glätte ausreichend Schutz gegen das Wegrutschen geboten werden.

Zu erwähnen ist auch, dass Auffahrrampen und Ladebrücken so angebracht werden, dass sie nicht kippeln, schwanken oder gar wegrollen können. Vorbeugen und immer wieder kontrollieren!
Ladebrücken dürfen auch nicht eine Stolperfalle darstellen. So dürfen zwischen Verladeflächen und Rampe keine Abstände und Höhenunterschiede sein und die Auffahrrampen sollten immer leicht den Bewegungen nachgeben, so ist garantiert, dass die Rampe immer fest aufliegt.

Fazit

Es gibt die unterschiedlichsten Auffahrrampen je nach Benutzungszweck und der dazu passenden Ausführungsart.
Zudem werden die Rampen noch in die Kategorie Einbaurampe, Klapprampe und mobile Rampen unterschieden.
Eine Einbaurampe, der Name sagt es schon, ist mit einem festen Gebäudeteil und dem Transportteil verbunden. Mobile Rampen verbinden einfach nur leicht die zu verbundenen Ebenen.
Aber eins haben alle Rampen gemeinsam, sie unterliegen bestimmten Vorschriften zugunsten von Menschen oder den unterschiedlichsten Transportgütern.

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