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Gesellschaft und Service 12.12.2017 16:52

Kindertagesstätte – adäquate Betreuung für eine gute Entwicklung

(Artikel mit 1 Seite)
Wer nach verbesserten Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf strebt und den eigenen Nachwuchs in guten Händen wissen möchte, ist mit einer Kindertagesstätte in Leverkusen bestens beraten.

Wie sieht eine qualitativ gute Kinderbetreuung aus?

Zwischen den gesellschaftlichen Wünschen nach einer höheren Geburtenrate, verbesserten Bildungschancen für alle Kinder und einer höheren Frauenerwerbsquote hat sich in der heutigen Zeit ein Spannungsfeld entwickelt. Vor dem Hintergrund dieser veränderten gesellschaftlichen Bedingungen ist der institutionellen Kinderbetreuung eine zunehmende Bedeutung beizumessen. Wer nach verbesserten Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf strebt und den eigenen Nachwuchs in guten Händen wissen möchte, ist mit einer Kindertagesstätte in Leverkusen bestens beraten.

Die institutionelle Kinderbetreuung soll zum einen den frühen Bildungsauftrag sowie die Grundlage für das Heranwachsen einer bildungsstarken, zukunftssicheren Generation in einer geburtenarmen Gesellschaft mit diversen Formen familiären Zusammenlebens erfüllen. Zum anderen soll durch Kindertagesstätten aus arbeitsmarktökonomischer Sicht eine stärkere Partizipation der Frau am Erwerbsleben gefördert werden.

Der Förderauftrag für Kindertagesstätten

Die institutionelle Betreuung von Kindern findet in Tageseinrichtungen statt. Nach § 22 (2) des Sozialgesetzbuches VIII sollen diese
  • die Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit fördern,
  • die Erziehung und Bildung in der Familie unterstützen und ergänzen,
  • den Eltern dabei helfen, Erwerbstätigkeit und Kindererziehung besser miteinander vereinbaren zu können.
Grundsätzlich bezieht sich dieser Förderauftrag auf die Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes und umfasst seine soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung. Dabei hat sich die Förderung an Alter und Entwicklungsstand, an den sprachlichen und sonstigen Fähigkeiten, an der Lebenssituation sowie an den Interessen und Bedürfnissen des einzelnen Kindes zu orientieren. Auch die ethnische Herkunft des Kindes soll berücksichtigt werden. Letztendlich steht die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung des Kindes im Sinne des Erwerbs von Ich-, Sozial- und Sachkompetenz im Vordergrund. Gleichzeitig soll aber auch die familiäre Erziehung unterstützt und ergänzt werden.

Wie sieht eine qualitativ gute Kinderbetreuung aus?

Kinder sind unsere wichtigste Ressource. Deshalb ist das Bildungssystem angehalten, die nachwachsende Generation bestmöglich auf die extrem hohen Anforderungen der Zukunft vorzubereiten. Eine qualitativ hochwertige Fremdbetreuung von Kindern zeichnet sich durch verschiedene Merkmale aus. Eines davon ist die Gruppengröße. Diese sollte bei Säuglingen maximal 6 bis 8, bei Ein- und Zweijährigen 6 bis 12, bei Dreijährigen 14 bis 20 sowie bei Vier- oder Fünfjährigen 16 bis 20 Kinder umfassen. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Raumgestaltung sowie -ausstattung. Kinder entwickeln sich besser in Tagesstätten, die geschmackvoll, sauber und ordentlich wirken. Noch wichtiger sind die vorhandenen Spielmaterialien. Diese sollten altersentsprechend sowie entwicklungsfördernd sein.

Pädagogische Konzepte zur individuellen Förderung

Ein weiterer zentraler Baustein einer adäquaten Kinderbetreuung ist die pädagogische Arbeit und dahingehend die Beziehung zwischen dem Verhalten der Fachkräfte und der kindlichen Entwicklung. Qualifizierte Betreuer kennen jedes einzelne Kind gut und orientieren sich an seinen Bedürfnissen und Interessen, seinem Entwicklungsniveau, seiner Wahrnehmung sowie seinem Fühlen und Denken. In diesem Sinne ist auf eine gewisse Strukturierung des Tagesablaufs mit einem ausgewogenen Verhältnis von Freispiel und Beschäftigung zu achten. Auf diese Weise sollen sowohl im Freispiel als auch bei angeleiteten Aktivitäten der Forschungsdrang, die Selbsttätigkeit und das entdeckende Lernen gefördert werden.

Die Montessori-Pädagogik: Hilf mir, es selbst zu tun

In einigen Kindertagesstätten wird das Konzept der Elementarerziehung der italienischen Ärztin Maria Montessori gelebt, welches Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt wurde. Der zentrale Gedanke aller Montessori-Einrichtungen ist die Förderung der Selbstständigkeit sowie des selbstbestimmten Lernens. Dabei stehen die Erziehung zur Unabhängigkeit, das Prinzip der liebevollen Zuwendung sowie der religiöse Bezug im Mittelpunkt der Montessori-Pädagogik. In der Praxis sind Montessori-Einrichtungen in ihrer Ausstattung den kindlichen Proportionen angepasst, damit sich die Kinder frei und selbstständig bewegen können. Das didaktische Arbeitsmaterial fördert das eigenständige Spielen und Lernen. Die zentrale Aufgabe der Erzieher besteht darin, die Kinder in ihrer Eigenständigkeit zu achten, zu begleiten und zu unterstützen, ohne Zwang auszuüben. Dies wird durch ein hohes Maß an Zurückhaltung und gleichzeitig großer Aufmerksamkeit gegenüber jedem einzelnen Kind realisiert.

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