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Politik und Gesellschaft 06.02.2018 14:40

Körperverletzungen: Die wichtigsten Informationen

(Artikel mit 1 Seite)
Körperverletzungen gehören zu den Delikten, mit denen viele Menschen im Laufe ihres Lebens in Berührung kommen. Der Kontakt mit dieser Art von Straftat kann als Täter oder auch als Opfer oder Zeuge entstehen. Dabei muss nicht jede Körperverletzung vorsätzlich sein. Oft entstehen Körperverletzungen nach einem Streit oder einer Diskussion.

Formen der Körperverletzung

Körperverletzungen gehören zu den Delikten, mit denen viele Menschen im Laufe ihres Lebens in Berührung kommen. Der Kontakt mit dieser Art von Straftat kann als Täter oder auch als Opfer oder Zeuge entstehen. Dabei muss nicht jede Körperverletzung vorsätzlich sein. Oft entstehen Körperverletzungen nach einem Streit oder einer Diskussion. Auch wenn nicht alle Körperverletzungen zu einer Anzeige und einem Verfahren führen, sollte sich jeder, der in und um die bayerischen Hauptstadt in eine Körperverletzung verwickelt wird, von einem Anwalt mit Schwerpunkt Strafrecht in München beraten lassen. Dieser kann beiden Parteien, also sowohl einem Opfer als auch einem Täter, die rechtlichen Folgen und das richtige Vorgehen nach solch einem Vorfall aufzeigen und sie entsprechend beraten.

Formen der Körperverletzung

Der Begriff der Körperverletzung bezeichnet körperliche Misshandlungen sowie Gesundheitsschädigungen. Die Straftat der Körperverletzung wird nach ihrer Schwere unterschieden. Neben der einfachen Form gibt es auch schwerere und gefährlichere Formen. Um welche Art der Körperverletzung es sich handelt, hängt von der Schwere der Verletzung ab. Eine einfache Körperverletzung liegt dann vor, wenn das Opfer vorübergehende Folgen aus der Auseinandersetzung davonträgt. Damit sind körperliche oder psychische Beeinträchtigungen des Opfers gemeint, die nur vorübergehend einen Einfluss auf die Gesundheit haben und folgenlos abheilen.

Eine gefährliche Körperverletzung hat deutlich schwerere Auswirkungen auf das Opfer. Ebenso wie bei einer einfachen Körperverletzung handelt es sich bei einer gefährlichen Körperverletzung um Verletzungen, die eine Gefährdung für die Gesundheit des Opfers darstellen. Zusätzlich zu den Folgen geht es hier aber auch um die Frage, ob eine Waffe verwendet wurde oder nicht. Dies ist für die Einstufung relevant. Bei der Nutzung einer Waffe wird in der Regel von einer gefährlichen Körperverletzung ausgegangen, weil die potentiellen Folgen für das Opfer dann deutlich schwerer ausfallen können. Als Waffe kann jeder Gegenstand angesehen werden, der dazu bestimmt oder besonders dazu geeignet ist, einen Menschen zu verletzen. Das kann sowohl ein Messer sein als auch feste Schuhe, mit denen der Täter dem Opfer ins Gesicht tritt.

Eine schwere Körperverletzung ist eine Körperverletzung, die die Gesundheit einer Person erheblich beeinträchtigt. Diese Form des Delikts ist eine vorsätzliche Tat. Dementsprechend kann eine schwere Körperverletzung nicht fahrlässig verursacht werden. Die Folgen einer schweren Körperverletzung sind beispielsweise der Verlust der Fortpflanzungs-, Seh-, Sprech- oder Hörfähigkeit. Ebenso können schwere psychische Folgen für das Opfer Anlass sein, eine Straftat als schwere Körperverletzung einzustufen.

Körperverletzung mit Todesfolge

Eine besondere Form der Körperverletzung ist eine Körperverletzung mit Todesfolge. Wenn ein Tötungsvorsatz vorliegt, handelt es sich um Mord oder Totschlag. Will der Täter sein Opfer lediglich verletzen, nicht aber töten, oder hat der Täter sein Opfer fahrlässig verletzt und dadurch getötet, handelt es sich dagegen um eine Körperverletzung mit Todesfolge. Von der Frage, um welche Form der Tötung es sich handelt, wird auch das Strafmaß stark beeinflusst. Eine Körperverletzung mit Todesfolge wird deutlich geringer bestraft als Totschlag oder Mord.

Körperverletzung mit Einwilligung

Es gibt auch Fälle, bei denen eine Körperverletzung mit der Einwilligung der verletzten Person erfolgt. In diesem Fall ist die Körperverletzung nicht strafbar, da keine strafbare Handlung im Sinne des Strafgesetzes vorliegt. Beispiele für eine Körperverletzung mit Einwilligung sind Eingriffe durch einen Arzt oder auch eine Person, die sich ein Piercing stechen lässt. Voraussetzung, damit die Einwilligung erfolgen kann, ist, dass die verletzte Person über die Risiken und möglichen Folgen umfassend aufgeklärt wurde.

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