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Dienstleistung Service 19.02.2018 10:27

Unterschiede zwischen dem privaten Objektschutz und dem Zentralen Objektschutz (ZOS) der Polizei

(Artikel mit 1 Seite)
Wie schützt ein privates Sicherheitsunternehmen einen Objekt? Wie schützt die Polizei einen Objekt? Was sind die Unterschiede zwischen dem Objektschutz durch ein Sicherheitsunternehmen und dem ZOS?

Welche Möglichkeiten gibt es, ein Objekt zu schützen?

Der Objektschutz durch ein privates Sicherheitsunternehmen

Private Sicherheitsdienste werden oftmals engagiert, um ein Gebäude vor Vandalismus oder Zerstörung zu schützen. Dazu gehören nicht nur Bürogebäude, sondern z.B. auch Diskotheken, Ladengeschäfte oder Privathäuser. Vor allem in Großstädten wie Berlin werden private Sicherheitsunternehmen häufig im Objektschutz eingesetzt. Zu den Aufgaben zählt zunächst die Erkundung des zu überwachenden Objektes. Die geschulten Mitarbeiter begehen das Objekt, um mögliche Gefahrenquellen zu lokalisieren und diese zu beheben. Schon eine nicht abgeschlossene Kellertür kann beispielsweise eine Einladung für Einbrecher oder Randalierer sein. Die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes überprüfen darüber hinaus die Alarmanlagen und Überwachungskameras des Objektes, um ihre einwandfreie Funktion zu sichern. Sollten noch keine Alarmanlagen und Kameras angebracht sein, kann das Sicherheitspersonal diese anbringen und installieren. Die Kernaufgabe eines privaten Sicherheitsunternehmens liegt darin, ein Objekt zu schützen. Dies geschieht im vom Kunden gewünschten Zeitraum – viele Sicherheitsdienste bieten ihren Service rund um die Uhr an. Dabei zeigt das Sicherheitspersonal die nötige Präsenz, um das Gebäude vor Angriffen zu schützen. Sollte es dennoch zu Übergriffen kommen, greift es sofort ein, verhindert Schäden und ruft die Polizei. Dabei zeigen sich viele Sicherheitsdienste äußerst flexibel und kundenorientiert.

Der Zentrale Objektschutz der Polizei

Auch die Polizei bietet einen Objektschutz an: den Zentralen Objektschutz (ZOS). Beamte der Polizei bewachen gefährdete – in der Regel öffentliche – Objekte, um diese vor Straftaten zu schützen und um präventiv Präsenz zu zeigen. Dabei werden beispielsweise diplomatische Einrichtungen wie Botschaften und Residenzen durch den ZOS bewacht, ebenso wie jüdische Einrichtungen. Dazu zählen Synagogen, Schulen und Kindergärten. Aber auch Einrichtungen des Bundes und des Landes fallen in den Aufgabenbereich des ZOS. Die Beamten überprüfen den ordnungsgemäßen Zustand des Objektes, vor allem der Türen und Alarmanlagen. Darüber hinaus kontrollieren sie jeden, der das Gebäude betreten möchte und führen gegebenenfalls auch Taschenkontrollen durch. Fahrzeuge, die auf das Gelände fahren, werden von den Beamten ebenfalls geprüft. Der Schutz durch den ZOS steht den Einrichtungen rund um die Uhr zur Verfügung und wird als Postenschutz oder als Fuß- und motorisierter Streifendienst durchgeführt.

Unterschiede zwischen dem Objektschutz durch ein Sicherheitsunternehmen und dem ZOS

Zwischen einem privaten Objektschutz und dem Zentralen Objektschutz der Polizei gibt es einige Unterschiede. Zum einen ist der ZOS ein Referat der Polizei und somit kein privater Anbieter, der engagiert werden kann. Zum anderen konzentriert sich der ZOS vor allem auf den Schutz von öffentlichen Einrichtungen, wie beispielsweise Botschaften. Private Sicherheitsdienste bieten ihren Objektschutz in der Regel für alle Objekte an. Das heißt, dass ein privater Objektschutz auch für Firmen, Diskotheken oder Baustellen erfolgen kann. Wer seine Immobilie durch einen privaten Sicherheitsdienst geschützt wissen möchte, muss hierfür regulär bezahlen. Schließlich ist der Objektschutz im wirtschaftlichen Sinne eine gewöhnliche Dienstleistung. Wann und wie lange ein privater Sicherheitsdienst ein Objekt schützt, entscheidet der Auftraggeber. Er legt fest, ob das Objekt nur nachts oder auch tagsüber observiert werden soll. Bei einem privaten Sicherheitsdienst hat der Kunde viele Freiheiten und profitiert häufig von dessen Flexibilität. Da der ZOS demgegenüber eine Leistung der Polizei ist, erfolgt diese Art des Objektschutzes nach dem Ermessen der Beamten und deren Einsatzkräfte. Ebenfalls werden für den ZOS auch keine Kosten berechnet, da er als staatliche Leistung gilt.

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