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Gesundheit 01.03.2018 14:50

Risiken bei Brustvergrösserungen

(Artikel mit 1 Seite)
Das Thema Brustvergrösserung und eine oft damit einhergehende Bruststraffung sind heutzutage keine Seltenheit mehr im Rahmen der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie. Immer mehr Frauen ziehen derartige Eingriffe in Erwägung, um Ihr Äusseres aus ästhetischen Gesichtspunkten zu verändern.

Komplikationen während des Eingriffs

Ebenso wie bei anderen Operationen können mit einer Brustvergrösserung, medizinisch auch als Mammaaugmentation bezeichnet, Risiken einhergehen. Potenzielle Patienten sollten sich im Zuge einer ausführlichen Beratung über mögliche Risiken genau informieren. Ein Facharzt für Brustvergrösserung und Bruststraffung in Zürich ist hierfür der richtige Ansprechpartner, um alle offenen Fragen fachgerecht zu klären.

Folgende Risiken können mit einer Brustvergrösserung einhergehen:
  • Infektionen
  • Nachblutungen
  • Komplikationen bei der Wundheilung
  • Kapselfibrose
  • Narbenbildung
  • Dehnungsstreifen
  • Verschiebung der Implantate
  • Beschädigung der Implantate
Komplikationen während des Eingriffs

Während einer Brustvergrösserung werden mögliche Komplikationen als gering eingeschätzt. Treten trotzdem einmal Probleme auf, so beziehen sich diese oft auf die Vollnarkose oder eine Verletzung des Brustgewebes. Je nach Operationsmethode treten unterschiedliche Komplikationen auf, die der behandelnde Chirurg der Patientin genau erläutern muss. Einigen sich Patientin und Chirurg darauf, die Implantate an der Brustwarze einzusetzen, kann es zu einer Verletzung der Milchgänge kommen. Im Hinblick auf den Wunsch, in der Zukunft ein Kind zu stillen, ergeben sich nur insofern Einschränkungen, wenn die Milchgänge erheblich verletzt worden sind. Ein Taubheitsgefühl, das ebenfalls bei einer Brustvergrösserung auftauchen kann, verschwindet in den allermeisten Fällen bei fortgeschrittenem Heilungsprozess. Entscheidet sich die Patientin für die Methode, bei welcher der Chirurg einen Schnitt unterhalb der Brust – also an der Brustfalte – ansetzt, ist das Risiko einer Verletzung der Milchgänge so gut wie ausgeschlossen.

Welche Risiken können nach der Operation auftreten?

Die verwendeten Brustimplantate sind dem Körper generell fremd. Die am meisten verwendeten Implantate bestehen aus Silikon oder sind mit einer Kochsalzlösung gefüllt. Allerdings handelt es sich bei den Implantaten um Fremdkörper und diese können in einigen Fällen zur sogenannten Kapselfibrose führen. Im Normalfall bildet der Körper eine Bindegewebshülle, die das Implantat umgibt. Diese Hülle bezeichnet man als Kapsel, die weich und dünn in Ihrer Beschaffenheit ist. Tritt eine Kapselfibrose als Nebenwirkung auf, bedeutet dies, dass der Körper ein stark ausgeprägtes Bindegewebe erzeugt. Hiermit geht eine Verdickung, Verhärtung und das Einschrumpfen der Kapsel einher. Viele betroffene Patientinnen leiden im Ernstfall unter Schmerzen, da sich das Implantat verschiebt und sich die Form der Brust negativ verändert. Nicht selten muss ein Chirurg die Kapselfibrose mit einem weiteren Eingriff beheben. Immer hochwertigere Implantate und ständig verbesserte Operationsmethoden wirken einem solchen Risiko entgegen.

Wann sollte die Patientin umgehend einen Arzt aufsuchen?

Bestimmte Faktoren nach einer Brustvergrösserung geben der Patientin schnell Aufschluss darüber, dass sie schnellstmöglich ihren behandelnden Arzt aufsuchen sollte. Während ein Schmerzempfinden in den ersten Tagen und Wochen völlig normal ist, sollte die Patientin bei einem anhaltenden Schmerz, der über die sechswöchige Heilungsphase hinausgeht, alarmiert sein und ärztliche Hilfe suchen. Eine regelmässige Kontrolle der Wundbereiche während des Heilungsprozesses sollte deshalb durchgeführt werden.

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