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Gesundheit 02.03.2018 11:24

Zahnersatz mittels Zahnimplantaten

(Artikel mit 1 Seite)
Wie läuft der Eingriff ab? Welches Implantat ist das richtige? Mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Was ist ein Zahnimplantat?

Was ist ein Zahnimplantat?

Ein Zahnimplantat ersetzt einen fehlenden oder extrahierten Zahn. Dabei wird ein Implantat dauerhaft im Kiefer verankert. Damit dies funktioniert, wird langlebiger und besonders hochwertiger Zahnersatz hergestellt, der perfekt an den individuellen Bedarf des Patienten angepasst wird. Die Implantologie bringt stets neue und innovative Verfahren sowie Lösungen hervor, sodass Implantate heutzutage optimal mit dem Kieferknochen verschmelzen und dabei auch die benachbarten Zähne schonen. Das Ergebnis ist dauerhaft und belastungsfähig.

Die Zahnimplantate werden im Kieferknochen verankert und fungieren als künstliche Zahnwurzeln, welche den Zahnersatz aufnehmen. Das Implantat besteht aus der Implantat-Wurzel, welche im Kiefer befestigt wird, dem Implantat-Aufbau und der darauf installierten Implantat-Krone, die den eigentlichen Zahnersatz darstellt. Das Einsetzen von Implantaten ist ein chirurgischer Eingriff der Implantologie, der in jedem Fall von spezialisierten Zahnmedizinern durchgeführt werden sollte. Implantate stoßen mittlerweile auf eine hohe Akzeptanz und verbessern die Lebensqualität, denn der Kiefer wird stabilisiert und die Zahnsubstanz dabei nicht angegriffen.

Wie läuft der Eingriff ab?

Der Eingriff kann ambulant unter lokaler Betäubung durchgeführt werden und dauert je nach Komplexität ca. 1 bis 1,5 Stunden. Mittels eines Drehmomentschlüssels wird die Implantat-Wurzel im Kiefer befestigt. Die Einheilung, bei der das Implantat mit dem Kieferknochen verwächst, dauert – individuell abhängig vom Unter- bzw. Oberkiefer – 3 bis 6 Monate. Erst, wenn dieser Prozess abgeschlossen ist, können Implantat-Aufbau und -Krone angebracht werden.

Welches Implantat ist das richtige?

Ein Implantat verursacht keine Druckstellen und ist vor allem hygienisch die beste Alternative des Zahnersatzes. Der Kiefer wird nach dem Einsatz zur Knochenbildung angeregt, sodass das Implantat perfekt mit dem Knochen verwächst. Je nach Einsatzort im Kiefer kommen verschiedene Ausführungen von Implantaten infrage. Die Auswahl des richtigen Implantats sollte gemeinsam mit dem Zahnmediziner erfolgen.
Grundsätzlich ist ein Zahnimplantat aus drei Teilen zusammengesetzt. Entscheidend ist dabei die künstliche Wurzel, die mit einem Gewinde ausgestattet ist. In diesem Gewinde wird das Aufbauteil verankert, auf dem dann die Zahnkrone ihren Platz findet und das sich optimal in die vorhandene Lücke einfügt. Am häufigsten kommen Schraubimplantate zur Anwendung, welche in die Bohrung eingesetzt werden und in den meisten Fällen die beste Alternative darstellen. Möglich ist auch die Verwendung von Zylinderimplantaten, welche durch ihre Form die Kontaktfläche von Implantat und Kieferknochen erhöhen. Bei zurückgebildeten Kieferknochen sind Diskimplantate zu empfehlen, welche scheibenförmig in den Knochen integriert werden.
Unabhängig von der Form bestehen Implantate häufig aus Titan, das für den Körper gut verträglich ist und eine direkte Verbindung mit dem Kieferknochen eingeht. Auch Keramik findet bei Implantaten häufig Verwendung.

Mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Die Kosten für Zahnimplantate variieren in Abhängigkeit von ihrer Position und Anzahl. So ist bei einem Schneidezahn mit Kosten von ca. 1.600 bis 2.900 Euro pro Implantat zu rechnen, wohingegen sich Backenzähne im Bereich von etwa 1.300 bis 2.500 Euro bewegen. Sollen mehrere Zähne ersetzt werden, so sind Kosten von ca. 4.000 bis 7.500 Euro zu erwarten. Gesetzlich Versicherte müssen diese Kosten meist selbst tragen, da Zahnimplantate Privatleistungen darstellen, an denen sich die gesetzlichen Krankenkassen nicht beteiligen. Lediglich bei Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung und in besonderen Fällen wie bspw. Kiefertumoren ist eine Beteiligung der Krankenkasse möglich.

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