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Sonstiges und Allerlei 06.04.2018 10:35

Straßenbau/Asphaltbau in Hamburg

(Artikel mit 1 Seite)
Alles über den Straßenbau: die Einsatzplanung für den Straßenbau, der Schichtaufbau, die Bauklassen und die Geschichte des Straßenbaus.

Was genau steckt hinter dem Begriff Straßenbau?

Der Straßenbau beschreibt einen Wirtschaftszweig, hinter dem viele Teilbereiche zu finden sind. Im Allgemeinen geht es dabei um den Bau jeglicher Arten von Straßen und Wegen sowie die Bearbeitung und Ausstattung dieser. Zu den Einsatzorten zählen Autobahnen, Landstraßen, Feldwege und der städtische Straßenbau in Hamburg.

Die Einsatzplanung für den Straßenbau

Die Gestaltung der jeweiligen Baustelle für den Straßen- und Asphaltbau kann stark variieren. Je nachdem, welchen Belastungen eine Straße ausgesetzt ist oder künftig sein wird, steigt die Komplexität des Baus oder der Überarbeitung. Neben dem Asphaltbau gehört der Zementbetonbau, der Bau von Planum und der Unterbau sowie bituminöse Befestigungen und die Steinsetzerei sowie Pflasterei zum Straßenbau. Die jeweiligen Bauarten erfordern unterschiedliche Maschinen und Herangehensweisen. Neben der Art des Bau-Unterfangens werden auch die Jahres- und Tageszeiten in der Einsatzplanung berücksichtigt, zum Beispiel, wenn nur nachts gebaut werden kann. Aufgrund der genannten Faktoren wird in der Einsatzplanung definiert, welche und wie viele Maschinen sowie Facharbeiter zum Einsatz kommen. Zu den gängigen Maschinen im Straßenbau gehören Fertiger, Walzen, Asphaltmischanlagen und Baustellenkipper.

Der Schichtaufbau

Trotz moderner Geräte stellt der Asphaltbau nach wie vor eine relativ anspruchsvolle Aufgabe dar. Das liegt unter anderem daran, dass moderne Straßen in Schichten zusammengesetzt sind, um den starken Belastungen standzuhalten. Je höher die Belastung der Straße eingeschätzt bzw. berechnet wird, desto mehr Schichten werden verarbeitet. Der Aufbau einer Straße kann in Unter- und Oberbau gegliedert werden, wobei der Oberbau wiederum aus mehreren Ebenen besteht. Wird eine Straße durch ein Fahrzeug belastet, nimmt die Last an der betroffenen Stelle von Schicht zu Schicht nach unten hin ab. Das bedeutet, dass die oberste Schicht die höchste Tragfähigkeit besitzen muss, während für untere Schichten weniger robuste Materialien eingesetzt werden können.

Die Bauklassen

Gemäß der RstO 12 werden in Deutschland Straßen in sieben Belastungsklassen unterteilt. Faktoren zur Berechnung der jeweiligen Klasse sind die Beschaffenheit der Straße, das Verkehrsaufkommen und die Nutzungsart. Man spricht hier von dimensionierungsrelevanter Beanspruchung. Das Verkehrsaufkommen wird entweder gezählt, sofern bestehend, oder geschätzt, falls die Straße komplett neu gebaut wird. Die Faktoren werden in äquivalente 10-Tonnen-Achsenübergänge innerhalb eines bestimmten Zeitraums umgerechnet. 10-Tonnen-Achsenübergänge entsprechen ungefähr den Lasten, die Lkws auslösen. Diese zählen als ausschlaggebendste Beanspruchung der Straße. Die niedrigste Belastungsklasse wird zum Beispiel auf Wohnwege angewandt, die höchste trifft auf Autobahnen zu.

Die Geschichte des Straßenbaus

Das System des Straßenbaus in Hamburg sowie in ganz Europa findet seinen Ursprung im Römischen Reich. Dieses vernetzte die einzelnen Länder Europas bis zu seinem Fall im 5. Jahrhundert. Danach wurden die Straßen nicht mehr gebraucht und verkamen. Erst im 18. Jahrhundert gewann der Straßenbau, durch die stabile politische Lage, in Deutschland wieder an Bedeutung. Als Material wurde hier zu Beginn Holz verwendet, später dann mehrere Schichten aus Steinen verschiedener Größen. 1760 wurde in Frankreich die „Nationale Schule für Brücken und Straßen“ gegründet. Die Eisenbahn machte jedoch Mitte des 19. Jahrhunderts dem Straßenverkehr dermaßen Konkurrenz, dass eine Weiterentwicklung des Straßennetzes unnötig schien. Erst mit der Entwicklung des Automobils gewann die Straße wieder an Bedeutung. Ende des 19. Jahrhunderts wurden schließlich in den USA die Asphaltstraßen entwickelt, die man aus heutiger Zeit kennt.

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