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Gesundheit 29.05.2018 16:08

Für wen eignen sich Zahnimplantate?

(Artikel mit 1 Seite)
Zahnimplantate stellen die Grundlage für unterschiedliche Formen des Zahnersatzes dar, welcher nicht nur ästhetisch, sondern auch funktionell sein soll. Doch muss zuerst geklärt werden, ob sich ein Zahnimplantat überhaupt eignet und ob beim Patienten die nötigen Voraussetzungen vorliegen.

Eignung eines Zahnimplantats

Zahnimplantate ersetzen die Funktion nicht mehr vorhandener Zahnwurzeln. Sie bieten sich somit sowohl bei Einzelzahnlücken und mehreren fehlenden Zähnen an als auch bei einem vollständig zahnlosen Kiefer. Der Grund des Zahnverlusts ist dabei nicht relevant. Oft werden Zähne ersetzt, die aufgrund eines Unfalls bzw. einer Parodontitis fehlen oder durch Karies stark zerstört wurden und somit nicht erhaltungswürdig sind. Der Eingriff wird in der Regel vom Fachpersonal in Zahnkliniken vorgenommen.

Gesundheitliche Voraussetzungen beim Patienten

Der Einsatz eines Zahnimplantats erfolgt meist in örtlicher Betäubung, kann jedoch auch in Vollnarkose durchgeführt werden. Daher erlaubt dieser Eingriff keine Krankheiten, die eine Vollnarkose oder andere Arten der Betäubung ausschließen. Hier gibt es unter Umständen die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Arzt individuell nach Alternativen zu suchen.
Gegen ein Zahnimplantat sprechen schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Erkrankungen von Niere, Leber oder Blut sowie Stoffwechselerkrankungen, wie z.B. Diabetes Mellitus, und Autoimmunerkrankungen. Dazu zählt auch, im Falle einer Krebserkrankung, ein durch eine Chemotherapie geschwächtes Immunsystem. Auch die Bestrahlung des Kieferbereiches in einem solchen Fall macht den Einsatz eines Zahnimplantats nicht möglich. Zudem schließen Erkrankungen am Zahn, am
Zahnfleisch oder in der Mundhöhle, starke Blutungsneigungen sowie die regelmäßige Einnahme einiger bestimmter Medikamente das Einsetzen eines Implantats aus.

Beschaffenheit des Knochenbaus

Heutzutage ist ein kleiner Kiefer oder Knochenschwund nicht mehr unbedingt ein Ausschlusskriterium für die Eignung für ein Zahnimplantat. Im Vorfeld können Maßnahmen ergriffen werden, um den Knochen so weit aufzubauen, dass der Einsatz eines Implantats möglich ist. Hier kommen unterschiedliche Alternativen in Frage. Auch auf die Qualität der Knochensubstanz kommt es an. Bei jüngeren Patienten sollte darauf geachtet werden, dass das Knochenwachstum vor dem Eingriff abgeschlossen ist, was im Alter zwischen 18 und 20 Jahren der Fall ist. Dadurch wird verhindert, dass das Implantat das Kieferwachstum behindert. Weitere Altersbegrenzungen müssen nicht beachtet werden. Verlaufen jedoch Nerven oder Blutgefäße zu nah am Kiefer entlang, ist der Eingriff nicht möglich.

Sonstige Gründe

Ein weiterer Grund dafür, dass ein Patient nicht für ein Zahnimplantat geeignet ist, kann massives Zähneknirschen sein. Um den Erfolg einer Implantatbehandlung nicht zu beeinträchtigen, ist eine gute Mundhygiene eine der Hauptvoraussetzungen, da so einer Entzündung des Implantatbetts vorgebeugt werden kann. Dazu gehört auch die regelmäßige professionelle Zahnreinigung.

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