Hallo Gast, Sie können sich registrieren oder einloggen
 

Artikeltexte auf dem Artikelportal veröffentlichen

Nachrichten, freie Meinungen, Berichte, Infos und Meinungen als Artikeltext aus unserer Gesellschaft von freien Redakteuren
» Startseite Artikel / Artikel lesen  
Haus und Garten 14.08.2018 13:46

Sanierung eines Schornsteines

(Artikel mit 1 Seite)
Der Schornstein ist jeden Tag enormer Hitze und gleichzeitig den äußeren Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Dass er darunter leidet, ist kein Wunder. Eine Schornsteinsanierung kann aus einigen unterschiedlichen Gründen nötig sein. Häufig sind es altersbedingte Verschleißerscheinungen, wie die Versottung oder die Rissbildung in der Schornsteininnenwand, die behoben werden müssen. Auch möglich ist aber, dass der Schornstein nicht mehr zur modernen Heizungsanlage passt oder wenn das Material Asbest im Schornstein verarbeitet wurde. Dieses ist sehr gesundheitsschädlich. Egal um was es sich handelt, die meisten Verschleißerscheinungen können mit verschiedenen Sanierungsmaßnahmen behoben werden und einen kompletten Austausch der Schornstein-Anlage verhindern. Wenn sich beispielsweise der Zug des Schornsteines aufgrund der kalten Außentemperaturen des Winters verändert, kann ein Zugbegrenzer eingebaut werden. Durch die Veränderung wird der witterungsbedingte Unterdruck in der Abgasanlage ve

Sanierung eines Schornsteines

Der Schornstein ist jeden Tag enormer Hitze und gleichzeitig den äußeren Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Dass er darunter leidet, ist kein Wunder.

Eine Schornsteinsanierung kann aus einigen unterschiedlichen Gründen nötig sein. Häufig sind es altersbedingte Verschleißerscheinungen, wie die Versottung oder die Rissbildung in der Schornsteininnenwand, die behoben werden müssen. Auch möglich ist aber, dass der Schornstein nicht mehr zur modernen Heizungsanlage passt oder wenn das Material Asbest im Schornstein verarbeitet wurde. Dieses ist sehr gesundheitsschädlich. Egal um was es sich handelt, die meisten Verschleißerscheinungen können mit verschiedenen Sanierungsmaßnahmen behoben werden und einen kompletten Austausch der Schornstein-Anlage verhindern.

Wenn sich beispielsweise der Zug des Schornsteines aufgrund der kalten Außentemperaturen des Winters verändert, kann ein Zugbegrenzer eingebaut werden. Durch die Veränderung wird der witterungsbedingte Unterdruck in der Abgasanlage verändert und der Sog wird stärker. Dadurch steigen die Brennleistung, sowie der Verbrauch an. Ein Zugbegrenzer wird dann benutzt, um den Unterdruck im Schornstein zu optimieren. Auch verwendet wird er zur Trocknung oder Durchlüftung des Schornsteines. Da der Zugbegrenzer entweder in eine Verbindungsleitung oder aber auch in den Schacht des Schornsteines eingebaut werden kann, ist er eine empfehlenswerte Sanierungsvariante. Außerdem sorgen die Zugregler für die Reduktion des Brennstoffverbrauchs und deshalb für die Optimierung der Energiebilanz. Die verbesserte Verbrennung kommt also der Umwelt und auch Ihrem Geldbeutel zu Gute. Sie tragen dadurch zur Emissionsreduktion sowie zum Umweltschutz bei. Das Risiko einer Schornsteinversottung wird gleichzeitig gemindert, da der Kondensatanfall weniger wird. Die Verbrennungsrückstände im Schornstein werden ebenfalls weniger, sodass der Schacht einigermaßen sauber bleibt und nur in einem geringen Maße verschmutzt wird.

Nun kommen wir zur nächsten Sanierungsmaßnahme – die Schornsteinabdeckung.
Ist eine Schornsteinabdeckung notwendig oder eigentlich nicht nötig? Auf den Dächern herrscht keine Einheitlichkeit, neben den unterschiedlichsten Schornsteinen sieht man auch die verschiedensten Schornsteinabdeckungen - oder eben gar keine. Doch ist eine Schornsteinabdeckung tatsächlich nötig? Oder ist sie nur eine optische Verschönerung des Schornsteines?
Sie kann je nach Einzelfall nützlich, aber auch sinnlos für den Schornstein, sein. Ob der Schutz vor den Witterungsverhältnissen gegeben ist, hängt vom Alter und Material, sowie von den verwendeten Brennstoffen des Schornsteines ab. Nur, wenn man all diese Faktoren beachtet, kann man entscheiden, ob eine Schornsteinabdeckung wirklich sinnvoll ist. Dann sollte man sich Gedanken darüber machen, auf welche Art und Weise sie auf dem Dach am nützlichsten angebracht werden kann.
Eines kann man aber festhalten: Schaden richtet man mit einer Schornsteinabdeckung auf keinen Fall an. Die einzige Frage, die man sich daher stellen muss ist, ob eine Schornsteinabdeckung wirklich notwendig ist. Denn ein optimal funktionierender Schornstein braucht keine Abdeckung. Er wurde ohne eine Abdeckung konzipiert und braucht den zusätzlichen Schutz deshalb nicht, um zu funktionieren. Die Schornsteinabdeckung ist somit in vielen Fällen einfach nicht nötig.

Wenn ein herkömmlicher, gemauerter Kamin Zugprobleme hat, d.h. der Rauchabzug des Schornsteines gestört ist, kann ein guter Rat oft teuer sein - im wahrsten Sinn des Wortes. Eine Verlängerung eines gemauerten Schornsteins kann häufig sehr teuer werden, in vielen Fällen wäre oft sogar ein komplettes Neumauern des gesamten Schornsteinschachts notwendig. Das steht aber in den seltensten Fällen an. Als einfache und kostengünstige Alternative kann man eine Schornsteinverlängerung aus Edelstahl verwenden: Sie erfüllt denselben Zweck, kann aber nach fachlicher Planung durch den Schornsteinfeger sogar eigenständig und ohne besonderes Werkzeug eingebaut werden. Eine Edelstahl Kaminverlängerung passt auf die meisten vorhandenen Schornsteinsysteme und kann im Hinblick auf Höhe und Durchmesser individuell auf die benötigten Maße angepasst werden. Durch die angebrachte Schornsteinverlängerung wird der Unterdruck im Schornstein höher, der gefährliche Rückstau wird verhindert und schon ist für einen guten Rauchzug gesorgt.
Nun kommen wir zu den praktischen Schornsteinbausätzen. Die unterschiedlichsten Schornsteinsysteme vom Leichtbau bis zum massiven gibt es heutzutage in Bausätzen, die dem Verbraucher bei der Planung entgegenkommen, um den idealen Schornstein zu finden. Die Bausätze sind sehr flexibel und passen sich an die örtlichen Bedingungen an, egal ob es um den zukünftigen Ort, den Durchmesser oder um die Höhe des Schornsteins oder von dem Dach geht.

Schornstein für Brennwerttechnik[/U]

Immer mehr Haushalte entscheiden sich für eine moderne Heizung mit Brennwerttechnik. Kein Wunder, denn durch eine moderne Brennwertheizung kann man im Jahr bis zu 10 Prozent Energie einsparen. Diese effiziente Art zu heizen stellt aber besondere Anforderungen an den Schornstein. Welche Anforderungen ihr Schornstein erfüllen muss, welche baulichen Umsetzungen möglich sind, erfahren Sie hier.

Bei der Brennwerttechnik wird die latente Wärme, die in den Abgasen steckt und die bei den üblichen Heizwertanlagen durch den Schornstein ungenutzt verloren geht, genutzt. Dadurch wird der Wärmeverlust gesenkt, die Abgase werden minimiert und der Nutzungsgrad steigt. Daraus folgt eine deutliche Energieeinsparung, welche sich selbstverständlich auch bei den Heizkosten bemerkbar macht.
Durch die Nutzung der Wärme in den Abgasen wird der Rauchabzug aufgrund der sinkenden Temperatur der Abgase und der daraus folgenden langsameren Steigung dieser, nach oben gehemmt. Es gibt verschiedene Varianten, wieder einen kontrollierten Rauchabzug herzustellen, beispielsweise könnte gleichermaßen ein Gebläse oder eine Schornsteinverlängerung installiert werden. Bei einer Sanierung wird normalerweise der Querschnitt des Schornsteines durch den Einsatz eines Kunststoff-Doppelrohres verkleinert. Der Rauchabzug wird dadurch wieder stärker gemacht und die, für die Verbrennung nötige Zuluft kann über dieses Doppelrohr ausgesaugt werden.
Der Schornstein muss für die Brennwerttechnik druckfest und korrosionsbeständig sein. Dafür sind nur Rohre aus Edelstahl, Aluminium, Glas und Kunststoff geeignet. Sinnvoll ist hier ein Luft-Abgas-System. Allgemein ist die Montage eines druckfesten und feuchtigkeitsunempfindlichen Abgassystems aufwendiger.



Drucken | Artikel wurde 109 mal aufgerufen


Artikel als Bookmark speichern bei ...
Ähnliche Artikel
# Artikeltitel Arikeldatum
1. Billig Kreditangebot 12.08.2007 10:21
2. Die Verbreitung von DSL Zugängen 18.04.2008 13:57
 
Impressum | Datenschutzhinweise | Nutzungsregeln/AGB