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Haus und Garten 23.07.2019 07:26

Gefrierschrank Kaufberatung - Energieverbrauch, Bauart und Technik

(Artikel mit 1 Seite)
Um im Haushalt eine sinnvolle Vorratshaltung einzurichten, ist ein Gefriergerät unverzichtbar. Das Einfrieren von Lebensmitteln und die Nutzung von Tiefkühlkost bietet eine qualitativ hochwertigere Alternative zu Konserven und eine erheblich längere Aufbewahrungszeit als die Kühlung in Kühlschränken. Lebensmittel können in Gefriertruhen und Gefrierschränken mehrere Monate lang aufbewahrt werden. Nach dem Auftauen sind sie trotzdem frisch und behalten ihre Nährstoffe und Vitamine zu großen Teilen. Das Nutzungs-verhalten sollte bei der Anschaffung genau bedacht werden.

Bauart und Volumen

Gefriergeräte gibt es in zwei verschiedenen Bauarten. Gefrierschränke, die über eine Tür wie ein Kühlschrank verfügen und in der Regel durch verschiedene Schubladen unterteilt sind, sind sehr übersichtlich und lassen sich gut in eine Küchenzeile integrieren.

Daneben werden auch Gefriertruhen angeboten, die eine große Klappe auf der Oberseite haben, durch die man die eingelagerten Lebensmittel erreicht. Truhen sind sehr geräumig und bieten auch für sehr große Güter Platz. Dementsprechend benötigt man auch viel Raum, um diese Modelle aufzustellen. Ideal sind sie für Kellerräume. Für welche Bauart man sich entscheidet, hängt neben den Komfort- und Stellplatzfragen auch vom Geldbeutel ab. Truhen sind etwas günstiger in der Anschaffung und im Unterhalt. Die wohl wichtigste Frage ist auch, wie viel Stauraum man für gefrorene Lebensmittel benötigt. Im Schnitt werden gut 60-70 Liter Stauraum benötigt – ein Zwei-Personen-Haushalt kommt mit einem 150 Liter fassenden Gerät normalerweise gut aus. Wenn man nicht viel Raum benötigt, kann auch eine Kühl-Gefrier-Kombination das Modell der Wahl sein.
Eine Auswahl empfehlenswerter Gefrierschränke für Singlehaushalte finden Sie hier.

Energieverbrauch

Gefriertruhen verbrauchen durchschnittlich weniger Strom als Gefrierschränke. Das liegt auch am schweren Deckel. Dieser sorgt dafür, dass die Truhe immer fest verschlossen ist und alternde Dichtungen dadurch auch nicht viel Schaden anrichten können. Um den Energieverbrauch möglichst gering zu halten, sollte das Gerät eine angemessene Größe haben, damit nicht unnötig gekühlt wird. Da Gefriergeräte das ganze Jahr hindurch laufen, ist der Energieverbrauch ein sehr relevanter Posten bei den Kostenüberlegungen.

Wie bei anderen großen Haushaltsgeräten auch, gibt es Energieeffizienzklassen, die durch ein Label auf dem Produkt zu erkennen sind. Es werden kaum Produkte angeboten, die schlechter als “A” eingeordnet werden. Maßstab sind die besten Modelle auf dem Markt, welche mit “A+++” gekennzeichnet sind.

Um den Energieverbrauch möglichst gering zu halten, sollte man einige Punkte im Umgang mit dem Gerät beachten. So lohnt es sich, darauf zu achten, die Truhe möglichst warm, nicht kälter als -18 Grad einzustellen. Diese Temperatur reicht vollkommen aus, um die Lebensmittel lange lagern zu können. Ein Gefrierschrank sollte nie neben einer Heizung oder gar dem Küchenherd aufgestellt werden. Da Keller in der Regel kalt sind, ist eine Gefriertruhe an diesem Standort noch sparsamer. Die Tür, beziehungsweise die Klappe sollte immer nur sehr kurz geöffnet werden und die Dichtungen regelmäßig überprüft und gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Tipps:


- Nicht kälter als -18 Grad einstellen
- Nicht neben einer Wärmequelle aufstellen
- Tür immer nur kurz geöffnet lassen
- Dichtungen regelmäßig prüfen


Technik und Komfort

Hersteller von Gefriergeräten haben einige komfortable Neuerungen entwickelt, die den Umgang mit diesen Geräten einfacher gestalten und gleichzeitig helfen, Energie zu sparen. Ein Display, das die Temperatur anzeigt und bei einer offenen Tür oder einer zu warmen oder zu kalten Temperatur warnt, sollte sich immer an der Außenseite des Geräts befinden, damit die Tür nicht geöffnet werden muss, um Einstellungen vorzunehmen.

Eine solche elektronische Steuerung ermöglicht es auch, die gewünschte Temperatur auf ein Grad genau einzustellen. Eine Schnellgefrierfunktion senkt die Temperatur weiter ab, wenn warme Lebensmittel in das Gerät gegeben werden.

Diese Funktion haben fast alle Geräte. Jedoch vergisst man leicht, das Gerät wieder auf einen normalen Modus zurückzustellen. Deshalb sollte man möglichst ein Modell mit Gefrierautomatik wählen, dass selbstständig wieder in den sparsameren Modus zurückschaltet, wenn die Truhe oder der Schrank wieder eine gleichmäßige Temperaturverteilung erreicht hat.

Die No-Frost-Technik, die eine stromfressende Eisbildung verhindert, kennt man auch von Kühlschränken und ist bei Gefrierschränken und -truhen genauso sinnvoll. ein regelmäßiges Abtauen des Geräts ist so nicht mehr notwendig. Das spart Zeit, Arbeit und Energie.


Komfortable Extras

Ein interessantes Extra für Hobbyköche sind Schockfroster. Ursprünglich verwendet die Lebensmittelindustrie diese Technik um Tiefkühlprodukte herzustellen, mittlerweile gibt es auch Modelle, die sich für den Haushalt eignen.

Sie sind kleiner als Gefrierschränke oder ihre industriellen Verwandten und finden so in jeder Küche Platz. Sie erzeugen einen extrem kalten Luftstrom, der bis zu -40 Grad messen kann, und kühlen Lebensmittel auf diese Weise besonders schnell auf Gefrierschrank-Temperatur herunter. Das ist für das Gefriergut sehr vorteilhaft. Legt man Lebensmittel in herkömmliche Gefrierschränke, bilden sich beim Gefriervorgang große Eiskristalle in den Lebensmitteln, die den Geschmack, die Konsistenz und auch Nährstoffe sowie Vitamine in den Lebensmitteln zerstören und verändern können, da sie Zellmembranen im Gefriergut zerstören.

Nutzt man einen Schockfroster, passiert dies nicht, weil die Lebensmittel sehr schnell herunter gekühlt werden – die Qualität der Lebensmittel bleibt im Großen und Ganzen unverändert. Zum Aufbewahren der Lebensmittel eignen sich diese Geräte nicht – sie bilden eine sinnvolle Ergänzung zur Gefriertruhe oder zum Gefrierschrank, wenn man häufig selbst Lebensmittel und Speisen einfrieren möchte.

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