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Strom und Energie 08.06.2008 15:32

Erneuerbare Energien wie Windstrom, Biomasse und Solaranlagen

(Artikel mit 1 Seite)
Nach einer langwierigen Verhandlung hat der Bundestag entschieden, dass es bald ein neuen Klima- und Energiepaket geben wird. Das Ziel der Bundesregierung ist hierbei, dass der Anteil von Ökostrom beim Energieverbrauch bis zum Jahr 2020 verdoppelt werden soll. Besonderes Augenmerk liegt hier bei der Windenergie. Aber auch beim Heizen soll der Anteil erneuerbaren Energien durch eine Verpflichtung bei Neubauten geregelt werden. Dazu die grundlegendsten neuen Regelungen für das Energiepaket, dass der Bundestag entschieden hat:

Das Gesetz über erneuerbare Energien beim Strom

Die Bundesregierung hat errechnet, dass die Verbraucher die erhöhte und von ihnen zu tragende Förderung der Ökostrombranche im Endeffekt einen nicht so starke Belastung wird, wie zuerst von vielen Kritikern vermutet wurden. Hier wird ein durchschnittlicher vier Personenhaushalt bei einem Verbrauch von 3500 Kilowattstunden im Jahr, lediglich ungefähr 4,40 Euro zahlen. Im Vergleich hierzu waren es im Jahr 2007 ungefähr 3 Euro.
Allerdings wird erwarte, dass nach 2015 ungefähr 5 Euro fällig werden. So setzt man auf eine zügigen Abbau der Förderung. Diese wird besonders deshalb erwartet, weil die Ökoenergien im Vergleich zu den Herkömmlichen Energien immer Wirtschaftlicher werden.

Windenergie
Einen großen Beitrag zu Abwehr des Klimawandels soll vom Ökostrom ausgehen. Hier soll insbesondere die schon sein langem dominierende Windkraft durch erhöhte Förderungen immer weiter Ausgebaut werden, welche vor allem die Verbraucher in Form von Vergütungen tragen werden. Dabei wird nach intensiven Koalitionsverhandlungen die Anfangsvergütung für Windenergien in den ersten fünf Jahren auf 9,2 Cent je Kilowattstunde KWh angehoben. Im Regierungsentwurf standen hier 7,8 Cent pro Kilowattstunde. Damit auch die Windkraft Nutzung auf See endlich weiter voran getrieben werden kann, sind hier sogar bis zu 13 Cent an Förderungen als so genannte Sprinterbonus eingeplant.

Solarstrom
Bei einer kleine Photo-Voltaik-Dachanlage bis 30 Kilowatt Leistung ist dann eine Vergütung von 43 Cent pro Kilowattstunde fällig. Bis 100 Kilowatt beträgt sie nur noch 40,9 Cent, bis ein Megawatt knapp 39,60 und darüber 33 Cent. Allerdings soll in diesem Hochtechnologie Sektor die Verbrauchersubvention in den den folge Jahren immer weiter abgebaut werden. Je nach Größe zwischen 8 bis 10 Cent in 2010 und ab 2011 sogar einheitlich um neun Prozent. Diese von der Regierung geplant e Degression wird aller Voraussicht nach noch um eine Prozent höher ausfallen, falls der Energiemarkt schnell wächst als geplant. Die allgemein Wachstumsrate liegt bei den meisten Ökostromanbieter wie zum Beispiel der Biomasse bei ungefähr ein Prozent.

Biomasse
Ab 2009 wird je nach Anlagenleistung zwischen 11,6 Cent pro KWh bei bis zu 150 Kilowattleistung und 7,8 Cent bis 20 Megawatt produziert und gefördert. Besondere Zuschüsse und Hilfen gibt es dann bei Mülldeponie, Klärwerken und Grubengasanlagen. Die Erwärme und Wasserkraftwerke sollen auch weiter in den Vordergrund rücken.
Ziel den Wärmegesetz ist es den Anteil beim Heizen weiter voran zu treiben. So ist es geplant, dass besonders Neubauten eine Verpflichtung bekommen. Die Altbauten sollen hierbei eher nur eine Verpflichtung bekommen oder finanzielle Anreize um mit modernen Brennstoffen wie Holzpelletanlagen und Solaranlagen zu heizen. Die Regierung sieht sich bereit, dass der Staat hierfür jährlich ungefähr 500 Millionen Euro dazusteuern wird.

Auch beider Kraft-Wärme-Kopplung will der Staat jährlich ungefähr 750 Millionen Euro verteilen um die hocheffiziente Produktion von Strom und Wärme bis zum Jahr 2020 von derzeitigen elf auf 25 Prozent auszubauen.

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