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Gesundheit 29.11.2008 13:42

Behandlungsmethode Akupunktur ist bei Anerkennung als Kassenleistung gescheitert!

(Artikel mit 1 Seite)
Es ist im Grunde unglaubliches was sich vor einiger Zeit im Jahre 2006 so abgespielt hat. Ich will auch nicht lange Drumherum reden. Irgendjemand hat sich mal gedacht, es besser wäre eine Studie zu machen, in welchen Fällen denn Akupunktur eine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse sein könnte und wann nicht. Und nun hat sich das unglaubliche ereignet. Die Studie können nicht belegen, dass die Akupunktur den Migränepatienten wirklich hilft Und somit ist die Akupunktur als Heilmethode sogar vom Gesetzgeber verboten worden. Also die gesetzlichen Krankenkassen dürfen laut Gesetz Seit 1.1.2007 diese Heilmethode nicht mehr bezahlen. ...WIE BITTE ???

Die Krankenkassen zocken ihre Kunden ab!

Ich denke diese Studie hat wohl eher zugunsten der Krankenkassen gedient um heraus zu finden, welche Behandlungsmethoden letztendlich die meisten kosten für die Krankenkassen verursachen würden. Denn die Krankenkassen denken sich, würden wir nun die Akupunktur als Behandlungs- und Heilungsmethode bei Migräne anerkennen, dann rennen tausende Kranke Leute zum Arzt und lassen sich dort ihre Migräne behandeln.

Es würde Kosten in Millionenhöhe anfallen die für die Krankenkassen eine gewisse Belastung darstellen würde.
Also würde das Ergebnis irgendwie verfälscht und die Nadeln würde falsch gestochen. So dass man am Ende behaupten kann, dass Akupunktur keine effiziente Heil- oder Behandlungsmethode für Migräne und andere Leiden ist.

Ich leide seit meiner Geburt an Migräne. Diese Migräneattacken waren früher so schlimm, dass ich während einer Attacke lieber sterben wollte als weiter zu leben.
Denn heftige Kopfschmerzen in Begleitung von Übelkeit und erbrechen, machen das Tabletten schlucken unmöglich. Und wenn man 2 - 3 mal im Monat so eine Attacke bekommt, dann ist das wirklich eine große Belastung im Leben. Da man ja auch nicht am nächsten Tag wieder 100 prozentig fit ist.
ALs ich ungefähr 10 Jahre alt war (ungefähr im Jahre 1983), hat meine Mutter alle möglichen Ärzte aufgesucht. Ich habe sämtliche Prozeduren und Untersuchungen über mich ergehen lassen. Aber die Schulmedizin ist leider Ratlos und kann die Ursache für die Migräne nicht lokalisieren.
Also wurden mir Hammer Schmerztabletten verschrieben (Ergo Kranit oder so). ich sollte mich also damit abfinden und schon im jungen alter von 10 Jahren, ungefähr 3 mal im Monat Schmerzmittel schlucken?
Welche Lebenserwartung habe ich dann?
Wenn ständig nur Tabletten schlucke um die Schmerzen zu lindern. Aber unsere Schulmedizin keine alternative Heilungsmethode anbieten kann.

Ungefähr 5 Jahre später kamen wir dann auf die Idee, es dann mal mit Akupunktur zu versuchen.
Ich kann nicht genau sagen, wie viel und welchen Schriftverkehr meine Mutter mit der Krankenkasse AOK hatte, bis die endlich eingesehen haben. Das Tablettenschlucken nicht die Krankheit heilt, sonder nur den Schmerz etwas unterdrück. Und Tabletten auf Dauer nur krank machen.
Es wurde mir also damals von der AOK 10 Sitzungen für ein Akupunktur anerkannt und bezahlt.
Das Ergebnis der Akupunkturbehandlung bei meiner Migräne war sehr gut. Die Migräne ist zwar nicht ganz weg, aber immerhin haben sie die Attacken auf 2 bis 3 mal im Monat reduziert. Und auch waren nach der Akupunktur Behandlung die Migräneattacken etwas erträglicher und mir würde nicht mehr Kotzübel. Nur der stechende Kopfschmerz bliebt.
Für mich war dies ein eindeutiges Ergebnis.
Wo unsere Schulmedizin eindeutig versagt hat, konnte mir eine Jahrtausend alte Heilungsmethode helfen!

Nun wollte ich seit 20 Jahren mal wieder eine Akupunktur Sitzung durchführen, weil die Migräneattacken teilweise sehr heftig sind.
Und nun habe ich festgestellt dass meine Krankenkasse die BKK Osthessen diese Leistung nun nicht mehr bezahlt. Wobei ich vor einigen Jahren von der AOK zu BKK gewechselt bin, aber nur deswegen weil die mir bestätigt haben, dass sie auch die Kosten für die Akupunkturbehandlung übernehmen. Und jetzt, wo ich es mal bräuchte, machen die es doch nicht. u.a. deswegen weil seit 1.1.2007 es sogar vom Gesetzgeber so vorgeschrieben ist. Die BKK Krankenkasse hat mir so ein lächerliches Bonusheft geschickt, da kann ich 25 Euro zurückbekommen wenn ich 3 mal in einem Jahr eine Vorsorge Untersuchung mache. Und wenn ich 6 mal im Jahr eine Vorsorge Untersuchung machen lasse, dann bekomme ich unglaublicherweise sogar Hundert Euro.
Oh man? die haben dich eine Knall! - soll ich nun 6 mal im Jahr zu Arzt rennen, dabei nicht 30 - 40 Euro Praxisgebühr zahlen um am Ende 50 oder 100 Euro zu bekommen?
ich zahle jeden Monat über 300 Euro Beitrag, und nun muss ich doch alles selbst bezahlen!?

Und warum zocken nun die Krankenkassen ihre Kunde ab?
Ganz einfach,
Seit 1.1.2007 ist es amtlich und interessanter Weise sogar gesetzlich verboten, dass die Krankenkassen die Kosten für Akupunktur übernehmen.
Ich bin mir 100 prozentig sicher, dass die Studienergebnisse absichtlich gefälscht wurden. Denn die Kassen müssten damit rechnen, dass viele Leute die Akupunkturbehandlung in Anspruch nehmen würden um Ihre Krankheit zu Heilen oder zu lindern.
So muss wieder jeder Patient selbst in die Tasche greifen, wenn man sich einer Akupunkturbehandlung unterziehen möchte.

dieser Beitrag wird zwar nicht die Welt verändern,
aber es ist einfach die traurige Wahrheit wie wir alle von den Krankekassen verarscht werden!



Lesen zu auch:
Ursachen und Auslöser einer Migräne

Alternative Heilmethoden

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